Wir haben im SoLa ein Buch der Bibel hautnah erlebt. Gemeinsam brachten wir den Korinthern einen Brief, den Paulus an die Gemeinde geschrieben hat. Wir machten uns gemeinsam auf den Weg, diese Gemeinde mit ihren Problemen und Überzeugungen kennenzulernen, ja, für einige Zeit sogar ein Teil von ihnen zu werden.

Vom 11. bis zum 18. Juli haben wir gemeinsam mit einer der ersten christlichen Kirchen unsere Zeit verbracht und viel Spannendes erlebt. Als wir auf dem Lagerplatz und somit in Korinth ankamen, wurden wir von der Lebensart der Christen dieser Stadt überrascht. Wir wurden in drei verschiedene Gruppen unterteilt und haben eine abendliche Wanderung mit Übernachtung innerhalb dieser Gruppen erlebt. Diese Gruppen waren nicht sehr gut aufeinander zu sprechen und über die Woche heizte sich die Situation im Theater immer mehr auf, bis die Gruppen in einem Spieleturnier gegeneinander antraten, um herauszufinden, welche Gruppe die beste ist. Am Abend fanden wir heraus, dass Paulus diese Gruppen ganz und gar nicht toll findet. Gemeinsam haben wir gelernt, dass es wichtig ist, in Liebe miteinander umzugehen.

Ausserhalb des Theaters wurde jedoch durchaus auch gelebt, ohne in diesen Gruppen zu denken. Die Kinder und Leiter haben bewiesen, dass sie sich nicht wirklich vom Theater beeinflussen lassen und auch mit Leuten aus anderen Gruppen tiefe Freundschaften schliessen können. Es wurde viel Volleyball gespielt und gepokert. Auch das Trampolin war ein Highlight. Es wurde viel gehüpft und fleissig der Backflip geübt. In Kochgruppen aus jeweils 6 Kindern wurde für den Abend gekocht und in den Kleingruppen wurde über das am Vorabend in der Andacht Gelernte diskutiert.

Allgemein sind wir Gott für sehr vieles dankbar. Zum Beispiel dafür, dass wir trotz teilweise gewitteriger Stimmung und auch einzelnen Gewitterwarnungen immer von Regen oder Gewitter in falschen Situationen geschützt wurden. Einmal konnten wir auf dem Wetterbericht im Nachhinein sogar erkennen, wie Gott eine Gewitterzelle für uns aufgerissen hat. Auch in anderen Dingen ist Gott uns beigestanden. Wir sind dankbar für das ganze Leiterteam und die gute Zusammenarbeit, für die Küche und für jedes Kind, das gekommen ist, sowie für jeden, der etwas zum SoLa beigetragen hat.

Wir hoffen, dass die Kinder das Gelernte in den Alltag mitnehmen und daran wachsen können.

Liebe Grüsse
s’Jungschiteam

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